

BOOT(8) 			      MUTOS 1700			 BOOT(8)




NAME
     boot - Boot-Prozedur zum Laden des MUTOS-Systems

BESCHREIBUNG
     Das Betriebssystem MUTOS 1700 wird von der Festplatte  bzw.   von	Diskette
     mittels  Monitor-Kommando	"b" geladen. Dabei wird folgende Notation unter-
     stützt:

     Grundmodus:

	  b[:Gerätename:][mutos]

     Zulässige Gerätenamen sind f0, f1, f2 bzw.  f3 für Floppy-Laufwerke und wf0
     für die Festplatte.

     Wird kein Gerätename angegeben, wird, beginnend mit  Laufwerk  f0	bis  zur
     Festplatte wf0, versucht, das Betriebssystem zu laden. Wird kein Systemname
     angegeben, muß das zu ladende System den Namen "mutos" tragen.

     DCP-Modus:

	  b[:Gerätename:]

     Zulässige Gerätenamen sind f0 bzw.   wf0.	 Nach  erfolgter  Prompt-Ausgabe
     ("&") kann innerhalb einer kurzen Zeitspanne ein spezieller Systemname ein-
     gegeben werden, sonst wird der Name "mutos" angenommen.

     Das Boot-Medium muß dabei einen Boot-Block  enthalten  (siehe  ibblock(8)),
     mit dessen Hilfe der Betriebssystem-Kern in den Hauptspeicher geladen wird.
     Der Mutos-Kern wird abgearbeitet, und folgende Anschlußsteuerungen  werden,
     falls sie generiert wurden, initialisiert:

	      KES    - Kontroller für Externspeicher
	  Console    - Konsole-Interface
	       LP    - Centronics-Interface
	      ASP    - Anschlußsteuerung für serielles
		       und paralleles Interface
	      AMX    - Multiplexer

     Ist   der	  Generierungsparameter    GENBOOT    nicht    gesetzt	  (siehe
     /usr/sys/conf/c.c),  so meldet sich das System mit der Aufforderung "single
     user login:" und der Boot-Prozeß ist abgeschlossen.

     Das ist aber nur möglich, falls vorher alle notwendigen Parameter generiert
     sind.

     Im  Grundmodus  (Floppy-Variante)	ist  GENBOOT  gesetzt.	Hierbei   werden
     folgende  Standard-Generierungsparameter  ausgegeben  und im Dialog modifi-
     ziert:

	       a.)     Beistellgefäß
	       b.)     RAM-Floppy
	       c.)     Root-, Swap- und Pipe-Gerät

     a.)  Da standardmäßig ein Beistellgefäß mit  5 1/4"  Laufwerken  angenommen
	  wird, ist hier, falls erforderlich, eine Änderung auf 8" möglich.



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     b.)  Standardmäßig werden die 4 möglichen RAM-Floppies nicht benutzt. Durch
	  Angabe  der  beiden  RAM-Floppy-Parameter  (begin und size) können ein
	  oder mehrere RAM-Bereiche reserviert werden (siehe ram(4)).

     c.)  Die Generierungsparameter

		    rootdev - Root-File-System

		    pipedev - Zwischenpuffer für Pipe-Mechanismus

		    swapdev - Auslagerungsbereich

	  müssen, falls notwendig, modifiziert werden.

	  Standardwerte für Grundmodus bzw. DCP-Modus:

	       rootdev: dxmf0 (dmf0)
	       swapdev: dxmf0 (dmf0)
		    Block number of swap space: 636 (720)
		    size of swap space: 0 (0)
	       pipedev: dxmf0 (dmf0)

	  Bei der Eingabe von neuen Werten zu entsprechenden Abfragen bleibt bei
	  Eingabe von <CR> der alte Wert bestehen.

     Mögliche Geräteeinträge für root-, pipe-, bzw.  swapdev sind:

	       - hd[abcd]
	       - ram[0123]
	       - xmf[0123]
	       - dxmf[0123]
	       - mf[0123]
	       - dmf[0123]

     Eine nähere Erläuterung der Geräte ist in kes(4) und ram(4) zu finden.

     Wird  stets  eine	feste  Konfiguration  benutzt,	so  ist  diese	im  File
     /usr/sys/conf/c.c	einzutragen und GENBOOT gleich 0 zu setzen. Nach erfolg-
     ter Generierung entsteht ein mutos-Kern mit  der  gewünschten  Standardkon-
     figuration.

SIEHE AUCH
     kes(4), ram(4)

















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