

INTRO(0)				 MUTOS				INTRO(0)




NAME
     intro - Einführung in die Programmtechnische Beschreibung
	     Teil 1

BESCHREIBUNG
     In der Programmtechnischen Beschreibung Teil 1 werden die allgemein verfüg-
     baren Eigenschaften des Betriebssystems MUTOS beschrieben. Es ist nicht als
     Lehrbuch für Anfänger und Einsteiger in dieses System gedacht.  Die anderen
     Programmtechnischen  Beschreibungen  vermitteln detailliertere und ausführ-
     lichere Informationen über seine Bedienung und  die  Herstellung  abarbeit-
     barer Programme.

     Die Programmtechnische Beschreibung Teil 1 fügt sich in die  Gesamtdokumen-
     tation als kurzer, präziser, aber trotzdem vollständiger Überblick über das
     Betriebssystem MUTOS ein. Sie gliedert sich in folgende Abschnitte:

	  1.   Kommandos

	  2.   Systemrufe

	  3.   Bibliotheksroutinen

	  4.   Spezial-Files

	  5.   File-Formate

	  6.   reserviert

	  7.   Makropakete und Sprachkonventionen

	  8.   Systemunterstützung

     _K_o_m_m_a_n_d_o_s sind Programme, die direkt vom Bediener gestartet werden, während
     die Bibliotheksroutinen nur aus Anwenderprogrammen heraus aufgerufen werden
     können.  Die Kommandos sind  hauptsächlich  in  den  Directories  /bin  und
     /usr/bin  enthalten.   Sie  werden vom Kommandointerpreter automatisch nach
     dem betreffenden Programm (entspricht dem Kommandonamen) durchsucht.

     Die _S_y_s_t_e_m_r_u_f_e sind Eintrittspunkte in den Systemkern. Jeder von ihnen  hat
     ein  oder mehrere in der Programmiersprache C notierte Schnittstellen.  Sie
     sind im Abschnitt 2 beschrieben.

     Die  im  Betriebssystem  verfügbaren  _B_i_b_l_i_o_t_h_e_k_s_u_n_t_e_r_p_r_o_g_r_a_m_m_e   sind   im
     Abschnitt	3  beschrieben.   Die Bibliotheken, in denen sie enthalten sind,
     sind in intro(3) aufgezählt. Die Funktionsaufrufe sind in	der  Syntax  der
     Programmiersprache C angegeben.

     Im Abschnitt 4 werden die Charakteristika der _S_p_e_z_i_a_l-_F_i_l_e_s  für  ein  ent-
     sprechendes E/A-Gerät diskutiert.	Dabei entsprechen die Kopfzeilen in die-
     sem Abschnitt den physischen Gerätenamen und nicht den Namen  der	Spezial-
     Files.


     Im Abschnitt 5 wird die _F_i_l_e-_S_t_r_u_k_t_u_r bestimmter File-Arten beschrieben. So
     sind z.B. die Ausgabeformate des Assemblers und des Laders erläutert.




					 - 1 -







INTRO(0)				 MUTOS				INTRO(0)



     Der Abschnitt 6 ist in dieser Programmtechnischen Beschreibung  nicht  ent-
     halten.  Er  bleibt  aus  Kompatibilitätsgründen  für  die Beschreibung der
     Spielprogramme, die vorläufig nicht zum Vertriebsumfang des Betriebssystems
     MUTOS gehören, reserviert.

     Im  Abschnitt  7  sind  verschiedene  Informationen  über	_M_a_k_r_o_p_a_k_e_t_e  und
     _S_p_r_a_c_h_k_o_n_v_e_n_t_i_o_n_e_n  gesammelt, die zum Schreiben von Programmen in den ver-
     schiedensten  Spezial-Programmiersprachen	notwendig  sind:   Zeichencodes,
     Makropakete für die Textverarbeitung u.a.

     Im Abschnitt 8 werden Prozeduren für die  _S_y_s_t_e_m_u_n_t_e_r_s_t_ü_t_z_u_n_g  (z.  B.  für
     Wartung  und Inbetriebnahme) diskutiert.  Gewöhnliche Anwender und Bediener
     sollten die in diesem Abschnitt beschriebenen Prozeduren  nicht  verwenden,
     da  nur  der Systemverwalter (Super-User) den erforderlichen Überblick über
     den aktuellen Systemzustand besitzt.

     Jeder Abschnitt enthält eine bestimmte Anzahl  von  Einheiten,  wobei  jede
     Einheit durch eine auf allen Seiten stehende Kopfzeile charakterisiert ist.
     Sie enthält den Namen (Kommandoname,  Systemruf,  Unterprogrammname  usw.),
     die  Abschnittsnummer und einen Buchstaben zur weiteren Erläuterung (z.B. M
     bei den Kommandos für die Systemunterstützung).  Innerhalb  der  Abschnitte
     sind  diese  Einheiten  in der alphabetischen Reihenfolge ihrer Namen ange-
     ordnet.  Jede neue Einheit beginnt mit der Seitennummer 1.

     Die Einheiten sind nach folgendem allgemeinen Format strukturiert:

	  -    Im NAMEnsteil sind der genaue Name des Kommandos bzw. des  Unter-
	       programms  und  eine sehr kurze Beschreibung der Funktion enthal-
	       ten.

	  -    Im ÜBERBLICK werden die Regeln für den Aufruf  des  beschriebenen
	       Programms angegeben.

	       .    Ein in eckigen Klammern eingeschlossenes Argument  bedeutet,
		    daß  dieses  Argument  wahlweise verwendet werden kann.  Die
		    Argumentbezeichnung _n_a_m_e bezieht sich immer auf einen  File-
		    Namen.

	       .    Mehrmalige Wiederholungsmöglichkeiten eines Arguments werden
		    mit nachfolgenden drei Punkten gekennzeichnet.

	       .    Für den Abschnitt 1 (Kommandos) wurde  festgelegt,	daß  ein
		    mit einem Minuszeichen beginnendes Argument in der Regel ein
		    optionales Argument kennzeichnet, selbst wenn es  auf  einer
		    Position  erscheint,  wo  eigentlich  ein File-Name erwartet
		    wird.  Es ist deshalb  unzweckmäßig,  File-Namen  mit  einem
		    Minuszeichen zu beginnen.

	  -    Im BESCHREIBUNGsteil ist eine detaillierte Anwendungsbeschreibung
	       enthalten.

	       .    Fettgedruckte  Wörter  oder  Flags	sind  als  Literale   zu
		    betrachten,  d.h., sie sind so anzuwenden, wie sie angegeben
		    sind.

	  -    Im FILE-Teil sind alle im Dienstprogramm  enthaltenen  File-Namen
	       angegeben.



					 - 2 -







INTRO(0)				 MUTOS				INTRO(0)



	  -    Im Teil SIEHE AUCH sind Hinweise auf weitere in	enger  Beziehung
	       stehende Informationen angegeben.

	  -    Im DIAGNOSEteil werden verschiedene Diagnosemeldungen  erläutert.
	       Sich selbst erklärende Ausschriften sind nicht angegeben.

	  -    Im Teil FEHLERQUELLEN werden  mögliche  Fehler  und  Hinweise  zu
	       ihrer Vermeidung angegeben.

	  Es wird darauf hingewiesen, daß aus Kompatibilitätsgründen an  einigen
	  Stellen  der	Programmtechnischen Beschreibung Teil 1 und in den dazu-
	  gehörigen detaillierten Dokumentationen der  anderen	Programmtechnis-
	  chen	Beschreibungen	Leistungen angegeben sind, die im Betriebssystem
	  MUTOS nicht realisiert sind.	So werden z.B.	von  einigen  Dienstpro-
	  grammen  standardmäßig  Suffixe in Namen von Programmen entschlüsselt,
	  die aber unter dem Betriebssystem MUTOS nicht weiterverarbeitet werden
	  können (z.B. erkennt das Dienstprogramm make Fortran-Quell-Files, kann
	  aber keine Übersetzung veranlassen, da noch kein Compiler zum  System-
	  bestand gehört).









































					 - 3 -





